Trip to Isla Bonita LaPalma

Rider: Don Nussolo, El Salaphisto

Memories of a bike:

Meine Noppen frieren und ich sehne mich sonnigen Trails. Ganz allein steh ich in meiner Kammer und ich friste seit Wochen mein Dasein nur noch als Requisite. Aber was hör ich da. Die Tür geht auf und mein Herrchen kommt herein. Was will der bloß wieder? Wahrscheinlich nur ein Bier holen. Aber nein, er packt mich mit seinen kalten Händen und möchte mich einen Karton zwängen. Ist es nun so weit. Werde ich ausgemustert? Aber wieso? Gerade eine Saison alt und ich gehöre schon zum alten Eisen! Wie schnelllebig die Zeit doch geworden ist. Seltsam, zu mir gesellen sich auch noch Sonnenbrille und Sonnencreme, bevor mein Schicksal mit Klebeband endgültig besiegelt wird. Ich höre einen Motor in der klirrenden Kälte stottern und werde in einen Kofferraum verladen.Die Fahrt zum Altstoffsammelzentrum dauert Nerven raubend lange. Nach einer schier endlosen Zeit, ich glaub, dass ich sogar eingeschlafen bin, öffnet sich plötzlich der Karton. Aber gegen alle Vermutungen scheint durch die Öffnung die Sonne auf meine Carbonfasern. Bin ich nun im Himmel angekommen? Ich öffne meine geröteten Schaltaugen und mein grinst mich an. Er holt mich aus meinem Sarg und tatsächlich: this must be heaven. Sunshine, Meerrauschen, 25Grad und Berge, wohin ich blicke. Ab diesem Zeitpunkt befinde ich mich in einem Rausch der Sinne: Panoramatrails, Flow-Rides, Rough-DH, Pinienwälder-Genußtouren, Tec-Biking an Meeres-küsten, Gradwanderungen, Vulkansurfen, Cocktail schlürfen am Strand.Die Zeit in Worte zu fassen wär ein Frevel. Darum greife ich einfach auf den Song „These are the best days of mylife“ von Brian Adams zurück und gebe euch noch Folgendes mit auf den Weg: Falls ihr Weihnachten verpackt werdet dann kann es sein, dass ihr entweder verschenkt, entsorgt oder im besten Fall verschickt werdet- nach LaPalma!

TourReport

30.12.2014:

Ächzend und krächzend wurden die Bikekartons durch den winterlichen Salzburger HBF geschleppt um den Zug Richtung München zu erwischen. Im Zug wurden dann noch ordentlich die österreichischen Jausenschmankerl mit der Succopussy vernascht. Nach dem Check In Wirrwarr war es endlich soweit und wir saßen im Flugzeug Richtung Lapalma. Das Rollfeld wurde noch vom 40cm hohen Neuschnee geräumt und unsere Maschine enteist. Endlich der Flug ging Richtung Süden. Nach 5h Flug landeten wir auf der Isla Bonita Lapalma. Leider wurden die Vulkane von schweren Wolken verhangen. Doch ein großer, sehr haariges und von Burritos wohl genährtesTaximan streckte uns seine große Bärentatze entgegen und stellte sich mit Francisco vor. Mit seinem nach Patschuli duftenden Taxi fuhr er uns an die West-Küste der Insel nach PUERTO Naos. In herrlicher Sonnenuntergangsstimmung bezogen wir unser super feines Appartment (Nautilus) direkt auf einer Klippe thronend mit herrlichem Meeresblick.

 

31.12.2014

Nach einer durchträumten Nacht weckten uns die ersten Sonnenstrahlen und es wurde erste einmal ein Kaffee aufgesetzt. Mit den Guides (Phillip und Stefan von Atlantic Cycling) trafen wir uns um 10 Uhr bei einem Kaffee wo auch schon wieder Francisco unser Shuttler samt den Guides wartete. Es ging voller Tatendrang auf den 1500m hohen EL Pilar. Bernd der Schrauber und Dr. Swen waren auch mit von der Partie und es wurden die ersten Trails zerfurcht und durch kleine Aschefelder gesurft. Da die Guides in Experiment- Laune waren wurden noch zum Teil unbekannte Trails gefahren die Teils flowig aber auch ziemlich eckig und vor allem steil und steinig waren. Da wir den Trial Weltmeister Stefan Schlie mithatten wurden die Trails immer heftiger. Das anschließende Bachbett mit den berühmten schwarzen Slickrocks war doch sehr lustig und schnell zu fahren wenn man die richtige Linie gewählt hatte. Am späten Nachmittag wagten wir uns ein einen gänzlich unbekannten Trail der es in Sich hatte (Feuerkogel lässt grüßen!) in scharfen Z-Kehren mit losem Geröll  geschmückte super Steilheit Richtung Meer. Zum Glück hatten wir es nach etlichen spanischen Flüchen endlich auf Meeresniveau geschafft und wir pedalierten nach PuetrtoNaos zur Bar und feierten den überlebten Tag mit kühlen Bier und KalamariFriti. Danach gings in kompletter Partymontur nach LosIanos um das alte Jahr gebührend zu verabschieden.


01.01.2015

Nach einem kleinen feinen Hangovergings um 11 Uhr mit unsrem Shuttle und mit dem lustigen Swen nach Mendo um die legendäre Vulkan Route Richtung Süden zu rocken. Ab hier begann eigentlich das beständige Gänsehautfeeling, die super flowigen aber auch Lava-rockigen Trails schmiegten sich zwischen Lavafeldern und Vulkankegeln vorbei an ultra-grünen Bäumen hinab zum südlichsten Punkt von LaPalma. Die ständige Aussicht aufs Azurblaue Meer machte es uns nicht leicht die Trails zu fokussieren. Am Leuchtturm wartet der bereits seit 3 Stunden schlafende Francisco und brachte uns nochmals nach Mendo um den Funtrail mit Flow and Rocks durch Kiefernadelwälder nach Jedey zu bolzen! In Jedey´s Bar gab es dann noch einen Cappuccino bevor es wieder durchs schwarze Slickrock Bachbett nach Hause direkt ans Meer ging.  Ein wahrhaftig super feiner erster Jahrestag!


02.01.2015

Mit Olaf von der Bikestationgings um 15 Euro zum El Pinar (Torre del Time; Roque West-Kamm Kante ca.1600 hm). Der echt knackige aber auch flowige Rock and Roll Trail auf der Roque Kante war der Hammer, geniale Aussicht auf die Insel sowie das Meer. Am Schluss war der Trail extrem steil abfallend mit Z-Kehren und der dazugehörigen Aussicht direkt von oben aufs Meer. Der Trail mündete direkt am Strand in Tazacourte, wo wir uns einen frischen Fisch mit BananaFriti gönnten. WHAT A DAY!


03.01.2015

Mit der Bikestation für 10 Euro auf den El Pilar (1500hm), heute war Surfen auf den Lava Feldern angesagt….FUN ohne Ende….doch leider a bissl Illegal….darum machten wir uns auf die Suche nach dem von Olaf groß angekündigten Secret Bike Park Trail. Da wir schon im detektivisch veranlagt waren, dauerte es nicht lange und wir fanden den heißersehnten  Trail! (Tipp: linke Abzweigung beim LP14 Schild aufn Lava Feld) Der super spaßige und flowigeTrail geht durch einen Pinienwald mit Anliegern und Jumps sowie echt sehr schnellen Abschnitten durch die Vegetation…FUN FUNFUN


04.01.2015

Wieder mit der Bikestation (20 €/P) auf den 2300 m hohen Pico de la Nieves. 1,5h dauerte das Shuttle auf den Kraterrand, danach noch auf einem Trail zum Kraterrand hinaufpedaliert! Danach gings entlang am Kraterrand (größter Hohlkrater weltweit) mit fettem Seitenwind und echt heftige Tiefblicke auf dem schmalen Grat Richtung Schutzhütte.ca 1,5h bergauf und bergab fahrend. An der Schutzhütte gabs erst einmal a gschmeidige Jausen und Sonne tanken mit Aussicht aufn Tenariffas höchsten Vulkan (3700m hoch). Nach all den Strapazen und Mühen kam dann der heißersehnte Super Flow Trail am Krater Kamm entlang….WAHNSINN..muss man gefahren sein! Danchagins auf einem alten Eselspfad (LP1) RichtugnElpaso..auch hier wieder ein alter Kiefernwald mit Jumps und viel Speed!


05.01.2015

Rauf aufn Elpilar zu einem Vollmond Night Nachtshooting mit Anschließendem MOST EPIC Night Ride durch Lava Felder und Kiefernwälder. Richtung ElPaso aufn LP14 mit begleitendem Hundegebell und Gänsehautfeeling.


06.01.2015

Breakfast-Biken im Secret Bike Park Trail- Bier–Geschwätz- Terrassensound und Rum


07.01.2015

Mit den Russen (Dimitri ,Sergji, und Typ mit blutiger Nase) aufn Pico de la Nieves den LP4 Richtung Pantanella auf die Ost Küste shreddn. Wahnsinns schöner und schneller Trail durch Regenwald und roten Sandstein mit Flow and Rocks durch Flussbette..Danachgings vom Friedhof (Shuttle Treffpunkt) wieder rauf zum Elpilar -> Trail Richtung Puerto Naos..  Super feiner Tag mit Russischen Beigeschmack….TIPP: LP5 auch probieren!


08.01.2015

Vulkanotour in den Süden-Cafe am südlichsten Ende von Lapalma-mitn letzten Bus 17:45 nach Fuanacliente auf 1000m hoch- Bus kaputt gegangen nach endloser Serpentinen-Tortur. Danach mit Orkanböhne im Gesicht auf der stockfinsteren  Küstenstraße ohne Licht Richtung 30 km entfernten Puerto Naos. Zum Glück gabs einen volle freundlichen Autofahrer der uns in seinem Lichtkegel bis nach Jedey begleitet hat.Danachgings im Night Ride Modus und super Wind geballer nach Puerto Naos direkt zum Chinesischen Restaurant… GESCHAFFT!


09.01. und 10.01.2015

Super Chill Day am Strand mit Meeresrauschen und Sonnengebruzzle.


MUCHOS GRACIAS Bikeparadise LA Palma….DIE DTF´s kommen wieder !!!!!!!

FrankreichTrip

Rider: Andi, Harry, Patrick, Jules, Forsti, Berni, Geri, Grammi, Mani, Nussi

Location: Châtel - Portes du Soleil - Rhône-Alpes

24h Nightrace

Rider: Didi, Christian, Stefan, Andi, Harry, Patrick

Location: Semmering

 

Es war wiedermal ein genial organisiertes Rennen, bei dem zwei Teams des DTF-Racing-Teams an den Start gingen. Ein 2er mit  Didi / Christian und ein 4er mit Stefan alias Chainless / Andi / Hari / Patrick. Pünktlich um 12:00 Uhr hörte man den Startschuss und unsere zwei Starter mussten ca. 100m bergauf zu ihren Bikes sprinten und die erste Abfahrt ohne Sturz gut überstehen, dies meisterten auch beide und so ergab es für die 2 Teams einen Top 10 Platz.Wir als 4er Team wurden dann leider durch einen technischen Defekt ans Ende der Ergebnisliste (Platz 43 ) gesetzt und gaben uns eine harte und kräfteraubende Aufholjagt die dann auf dem 19.Platz endete. Unser 2er Team hatte da mehr Glück und brannte eine schnelle Zeit nach der anderen in den Semmeringer Zauberberg! Chrisi und Didi belegten nach einem scheinbar nie endenden Kampf ums Podium den hervorragenden 4.Platz . Hut ab vor dieser Leistung! Danke auch an unseren Betreuer, der uns rund um die Uhr mit Getränken und komischen Sachen vollgepumpt hat ;) Nächstes Jahr stehen gleich zwei Termine auf dem Zauberberg an: Staatsmeisterschaft und das 9. 24 Stunden Race the Night an dem das DTF-Racing-Team wieder vertreten sein wird.

Salzkammergut Trophy

Rider: Steve Wayne

Location: Bad Goisern

 

Nach drei Jahren kann bereits von einem Ritual sprechen, somit ging es wie die letzten 2 Jahre zur Bike Expo, um die Startnummern für die diesjährige Salzkammergut Trophy zu holen. Dieses Jahr sollte es was Besonderes werden, da wir uns an die zweitlängste Distanz von 119,5km mit 3800hm wagten. Im gleichen Atemzug mit der längsten Strecke, die mit 211,3km und 7000hm enorm wirkt, klingt das wie ein „Lärcherlschoas“. Den Fehler zu machen und zu Glauben die Strecke wäre leicht zu bewältigen, machte keiner von uns. Die Vorbereitung war gut, die Erwartungen hoch. Ich hatte das Vergnügen mit einem Carbon Fully von NAKITA zu fahren und freute mich schon vollends darauf. Zu meinem Glück bekam ich noch eine Sattelstütze von NAKITA (Danke dafür;)), da die Originale für meine elendig langen Haxn nicht wirklich passte. Kein Grund zum Nervös werden. Zu Hause noch alles umgebaut und ab ins Bett, um fit für den morgigen Tag zu sein. Der Tag der Wahrheit war gekommen und es war lustig im Auto. Mit Christoph, meinen Arbeitskollegen und durchs Biken gewordener Spezi, wurde natürlich jegliche Angst heruntergespielt und ins Lächerliche gezogen. Wie es sich gehört für zwei Doim. Nach erfolgreicher Parkplatzsuche begrüßte uns schon der erste nette Regenschauer, der mir mehr ein Lächeln ins Gesicht zauberte, als mich zu demotivieren. Rundum wurde gestöhnt und gejammert, dass es hoffentlich beim Start und während dem Rennen schön sein sollte. Am Start wechselten sich Regen und Sonne ab und kurz vom Startschuss war es trocken. Bämmm und los ging es – vorsichtiges herantasten ans Tempo, die Regenjacke angelassen. Nach den ersten Kurven kam Christoph an mich heran und wir entledigten uns von den Jacken, da sich bereits ein Hitzestau anbahnte. Zum richtigen Zeitpunkt, wie wir schmerzlich feststellen mussten, da es kurz darauf in Strömen regnete. Unser erstes Ziel war der Raschberg, dabei wurden 800hm auf ca. 10km vernichtet. Weiter abwärts um unser nächstes Ziel, die schöne Hütteneckalm, aufwärts zu erklimmen. Abwechslungsreiches Wetter wurde uns versprochen und wurde auch gehalten. Völlig durchnässt, aber glücklich, ginge es nun zu einem der Highlights der (Tor)tour – die ewige Wand. Der einzige Teil wo das Enduro seine Dasein voll auskosten konnte, wobei sehr viele Mountainbiker wohl eher Forststraßenfahrer sind. Wo es so richtig Spaß machte, musste man sich an bergabschiebende Männer vorbeiquälen und das schönste Stück, eine kurze Steilpassage konnte ich auf Grund von Menschenansammlung nur fluchend und ätzend zu Fuß hinter mich bringen. Selbst in Lauffen, wo die coolsten bergab Treppenfotos gemacht werden, kam es zum Stau und ein peinliches Schiebfoto wird sicher nicht in den Warenkorb, des Sportografen, ihren Weg finden. Jetzt lagen nur noch 20km, meist gerade Straßen und Forststraßen vor mir und vor lauter Flow, gab es keine Essenspause bei der Labstelle in Weißenbach. Das sollte sich noch als möglicher Fehler herausstellen. So gut das Enduro bergab brilliert, so tückisch ist es auf der Straße geradeaus. Selbst Windschattenfahren wurde mit der Zeit zur Qual, wobei auch die fehlende Verpflegung ihr seiniges dazugetan hatte. Es ging eher im langsamer voran bis Obertraun, wobei ich Christoph wieder hinter mir hatte. Wir entschieden uns gemeinsam die Labstelle in Obertraun noch zu plündern, um dann die zwei schwersten Berge des Rennens mit genug Energie zu bestreiten. Mit Cookiesbauch, den vollen „Flaschen“ und vollen Getränkenflaschen ging es Richtung Salzberg. Jeder gestandene Mann erzittert nur beim erwähnen dieses „lockeren“ Wanderweges. Die Fahrt dort hin ging noch halbwegs locker, dann machten sich bereits nach den ersten paar HM die Beine bemerkbar. Fehlende Verpflegung, fehlende Hm in der Vorbereitung? Egal, ein Kampf ums Überleben begann. Christoph musste ich ziehen lassen. Dieses Jahr wollte ich nicht diese höllischen Krämpfe bekommen, wie damals bei den 73km. Der Salzberg wurde teils gefahren, teils geschoben, die Kraft wurde immer weniger und die Energie schwand. Die letzten 32% waren die Hölle und die nächste Labstelle war wie eine Oase in mitten einer Wüste. Kekse, Käse, Salzstangerl und was weiß ich wie viele gute Sachen und zu meinem Glück, auch noch RIESEN Salzsteine zum lutschen und in die Flasche geben. Weiter gings zur Roßalm. Ein nicht weniger schwerer Berg, der sich lange zieht und zum Schluss noch einmal richtig steil wird. Na eh. Was dort durch meinen Kopf ging, will und kann ich hier nicht preisgeben. Unbeschreiblich, ich hatte mich noch immer nicht erholt. Eine Auszeit wurde sogar bei schönem Panorama mit Dehnübungen genutzt, um es noch hinauf zu schaffen. Dann endlich wieder eine Labstelle – selbes Szenario wie vorhin – FRESSEN, um zu Überleben !!! Der Gedanke, das Rennen bereits über den Gosausee auslaufen zu lassen war stärker den nie und konnte durch die Vorletzte Labstelle ausgespült werden. Der letzte Berg ging wieder in einem normalen Renntempo. Leider zu spät, aber ich wusste, dass das Ziel erreichbar ist. Über Gosau und eine letzte kleine Erhebung wurde das Rennen dann doch noch in 08:55:00 beendet. Die Zeit war zwar „katastrophal“, aber mit den Einbrüchen an den schwierigsten Bergen, bin ich froh das Ziel überhaupt gesehen zu haben. Danke noch einmal an Nakita für das Bike (und die Sattelstütze) bzw. an die Dirty’s! Nächstes Jahr vl. mit einem Carbon Hardtail von Nakita? :P Gratulation auch an Christoph der sein Rennen in unglaublichen 07:48:00 beenden konnte.

 

„Der Held beweist sich nicht allein im Gewinnen einer Schlacht, sondern auch im Ertragen einer Niederlage.“ David Lloyd George (1863-1945), brit. Politiker, 1916-22 Premiermin

Nordkettenquartett

Riders: Pat, Julian, Mani, Christoph, Stefan

Location: Innsbruck

 

„Alle Jahre wieder“ – so kommt es schon bereits beim zweiten Antreten am Nordketten Quartett 2014, in Innsbruck vor. Die Faszination eines Staffelbewerbes mit zwei unterschiedlichen Sportarten, jeweils rauf und runter an der Nordkette, mit Start bei der Hungerburg. Geplant wurde natürlich alles. Vom Training bis zur Ernährung und der perfekten Übergabe des Staffelbandes… Na ehhh ;) Angemeldet wurde im Dezember und danach müsste jeder für sich sein Trainingspensum, auf die erwartende Anstrengung irgendwie anpassen. Mani: War sicher nur am Snowboard unterwegs, Christoph ging bei diesem schneereichen Winter mindestens jeden Tag eine Schitour, Patrick trainierte fleißig Downhill im Keller auf einem 45° geneigtem Hometrainer und Stefan war wie immer fleißig. Um es auf den Punkt zu bringen, wir erhofften uns keinen Sieg im Jahr 2014, aus dem Grund machte jeder was er eben konnte. Am 04.04. war es so weit – Abfahrt nach Innsbruck. Patrick war schon dort, um sich die Strecke anzusehen. Er war mit Sturmii aus Salzburg unterwegs. Im Kaufhaus Tyrol zur Abholung der Unterlagen angekommen, kam dann ein Anruf von Patrick  ..,Krankenhaus, gebrochen, Ausfall.. – erst einmal konnte man nichts verstehen, auf Grund der Lautstärke dort und der Schreck war groß, dass unser megafetziger Downhiller ausfällt?!! Nein, er sprach vom Kollegen – Mittelhandknochen gebrochen und das einen Tag vor Rennstart. Unser DTFler Julian konnte Gott sei Dank kurzfristig aushelfen und fuhr spät am Abend auch gleich los.Nach dem Briefing gings zum Betten beziehen in unsere Pension Frau Hitt. Kann man nur empfehlen – urig gemütlich und dann zu Chow’s Resteraunt gleich unterhalb der Pension. Nach ein paar blöden Sprüchen, wunderbarem Essen (von Chow) und dem Kennenlernen der Jungs mit meinem Arbeitskollegen, gings wieder zurück, um den so wichtigen erholsamen Schlaf für das Rennen zu erhalten. 22:30 Betthupferl oder doch nicht?!? Die Uphiller hatten bereits Schlafposition bezogen und die Downhiller? Die haben einfach kurzerhand die Münze über Schlaf oder Party entscheiden lassen. So ein Pech – Party! Mani und Patrick sind ja eher Partymuffel, daher war es ein sehr schwerer Schlag für sie. Die Münze kam an diesem Abend noch einmal zum Einsatz und ließ sie wiederum den unliebsamen Vodka, in Form einer riesen Bottle konsumieren. Sie waren sich dann nicht mehr so einig, ob der Münzwurf um den Preis oder generell um die Bottle ging o.O – war ja schon spät. Völlig glücklich, den verhassten Partyabend hinter sich gebracht zu haben, wurde lautstark über Gott und die Welt, um 4:30 Uhr diskutiert. Für uns Uphiller wunderbar, da wir sowieso, vor lauter Aufregung, nicht mehr schlafen konnten. Die Eigentümerin der Pension Hitt, hat sich auch noch großzügig für den frühen Weckruf bedankt und so gings nun endlich auch für die Downhiller ins Bett. Die Stunde danach: Fit und ausgeschlafen haben Christoph und ich  bereits alles gecheckt und uns fürs Rennen fertig gemacht. Da die Jungs eh erst später dran kommen, haben sie sich noch ein paar Minuten schlaf gegönnt. (Bild für Götter – Gopro Video gibt’s!!!) Das Frühstück wurde leider noch nicht serviert, wurde mir von Olympiadritten Benjamin Karl erklärt, nach dem ich ihm ganz unbedarft, nach Sekunden langem gegenseitigen Anstarren, erklärt habe: Ja wir fahren da auch mit! Nach dem alle wunderbar gefrühstückt haben und mit der Eigentümerin, über die Vorkommnisse  bzw. um das Duschen danach gesprochen wurde, ging es zum Start. Die Jungs mussten alle hoch und ich wartete unten auf den Startschuss. Wieder einmal war kaum Konkurrenz am Start – von Olympia Teilnehmern bis Profis bzw. Weltmeistern war alles dabei. Nice – da geht was!!! Punkt neun Uhr – Start! Adrenalin hoch 10, dieses Jahr einmal ohne Dauerräuspern und zeitigem einfinden ins eigenen richtige Tempo, Man merkt gut wie viel Training noch abgeht bzw. gegen welche Kaliber man fährt. Die letzten Kilometer bequatschte ich mit einem Kollegen, der  in etwa mein Tempo ging. Wie sich herausstellte gehörte er zur der Gruppe die am Tag zuvor ihrem Downhiller verloren haben. Nach 8 km in 800hm! Wurde mein Martyrium beendet und dem nächsten stand es bevor. Christoph hatte einige Höhenmeter mit den Schischuhen zurückzulegen, da der Schnee erst viel weiter oben noch vorhanden war. Als ob Schitourengehen auf Fullspeed nicht schon genug wäre – die letzten paar ging es dann noch einmal auf große Stufen, mit Schi am Rücken, die Karrinne hinauf. Dann erst wurde Christoph erlöst. Mani hatte den schwersten Part von alle und konnte, auf Grund seiner Ausgezeichneten Vorbereitung am Vorabend, ein Traumzeit von 1Minute und 10 Sec. Hinlegen und somit noch einiges an Zeit gut machen ;). Als letztes wurde Patrick ins Rennen geschickt. Der Vodka am Vortag tat einiges dazu, dass er bergab keine Furcht mehr zeigte. Am Tag zuvor wurde ja die Nordkette noch mit dem Feuerkogel verglichen – das hat sich wohl über die Nacht relativiert!

 

Mit einer Gesamtzeit von 02:17:57 konnte wir uns im letzten Drittel platzieren – um genau zu sein 85 von 96 gewerteten.

 

MTB UP – Stefan – 00:57:08 Platz 78/93

SKI UP – Christoph -01:00:47 – Platz 84/90

SKI DOWN – Mani – 00:01:10 – Platz 79/90

MTB DOWN – Patrick – 00:18:51 – Platz 76/96

Maribor End of Season WE

Riders: Pat, Julian, Grammy, Nussi, Kaufi, Forsti, Geri, Pat, Eda, Alex

Location: Maribor, Pohorje

Modus: Free Flow und Wellness

Pics: Emet

24h Rennen

Riders: Harry, Berni, Patrick, Christoph

Location: Bikepark Semmering

Modus: Last man standing

Result: 17.Platz von 48

Slowenien Punk-Rock-Bike Trip

Riders: Harry, Forsti

Pix: Gag

Route: Leogang, Maribor, Kranjska Gora, Tolmin (Punk Rock Holiday)

Bike and Beats, Shimano Super Downhill

Riders: Patrick, Berni

Eckdaten: 6,4 km, X-Line des Schattberges

 

Nach einer nicht so schönen Woche mit viel Regen, fing der Samstag morgen um 6 Uhr früh bei strahlenden Sonnenschein an. Da Berni den Bus schon am Vortag gepackt hatte, konnten wir dann gleich Richtung Saalbach-Hinterklemm aufbrechen. Natürlich gab es noch ein kleines Frühstück mit Red Bull und Butterweckerl auf der Tanke in St.Georgen. Die Fahrt war ganz entspannt und mit viel Spass bestückt, bei dem ein oder anderen konnte man aber die Nervosität schon ein klein bisschen spüren. Naja, nach 2h und 15min waren wir endlich beim Rennbüro in der Expo Area  angekommen. Wie immer bei solchen Event erwartete uns freundliche das freundliche Personal und überreichte uns unser Startpaket. Nach kurzen Smalltalk und ein paar Witzen fuhren wir dann zur X-Line, wo wir uns mit den Kollegen vom www.ride-free.at aus Osttirol trafen. Nach der Adjustierung nach dem Regelwerk des Radsportverbands und der UCI, starteten wir mit unserem Pflichttraining. Es wurden auf dem Weg zur Gondel schon einige Rider gesichtet die den Trainingslauf schon absolviert hatten und wie vermutet mit sehr viel Schlamm und Dreck Im Ziel ankamen. Da kamen beim Berni schon die ersten Zweifel über die richtige Reifenwahl. Nach kurzen abklatschen wurde es nun ernst, wir starteten unseren Trainingslauf. Der obere Teil war noch in sehr guten Zustand. Dann kam es, Berni viel zu übermotiviert bei der Bachdurchfahrt vor dem Flachstück und da lag er schon. Kaputte Reverb und angeschlagene Hüfte, nach kurzer Pause ging es aber wieder weiter. Im ersten Waldstück wurde ich plötzlich von ca.20cm tiefen Bremsrillen vor den Anliegern überrascht, wie man so was zusammen bringt gibt mir noch immer Rätsel auf ;) Das untere Waldstück war wie vermutet extrem Nass und dadurch auch sehr rutschig, konnte aber sehr schön uns schnell mit der geraden Linienwahl durchfahren werden. Diesem Stück war es zum Verdanken, dass wir unsere Bikes reinigen mussten. Zum Schluss waren noch der Shimano-Dropund ein kleiner zu meistern bevor es zur Zieleinfahrt ging. Da sich kein zweiter Trainingsrun mehr ausging, stellten wir uns gleich nach der schnellen Gruppe zum Start an. Die schnelle Gruppe bestand aus Staatsmeister, IXS-Cup Fahrer und aus Gewinner von namhaften Rennen aus verschiedenen Ländern. Nach ca. 20 Fahrern waren wir dann an der Reihe, als ersters ich mit der Startnummer 495 und dann Berni mit Nummer 494. Mein Rennlauf lief ganz gut und ich kam mit einer Zeit von 12:25:91 ins Ziel, somit habe ich mein Ziel mit einer Zeit unter 13 Minuten erreicht. Es wäre vielleicht sogar noch die ein oder andere Sekunde drinnen gewesen, aber die Kondition lies zu Wünsch über. Bernis Rennlauf lief auch ganz gut, man muss bedenken er hatte nur einen Trainingslauf und war durch seine Meisterprüfung einige Wochen nicht am Bike unterwegs. Er bestritt das Rennen in einer Zeit von 13:18:30 und wurde in der Wertung 59. Wir waren mit unsern Sturzfreien Läufen und Zeiten eigentlich sehr zufrieden und fieberten noch ein wenig mit unseren Osttiroler Freunden mit. Luci lag lange auf Platz 1 in der U23 Wertung und beendete das Rennen dann noch auf den sehr guten 3 Platz. Alex hingegen fuhr mit abgerissenem Schaltauge noch auf Platz 10 in der U23 Wertung. Nach ein paar Zielbieren und netten Gesprächen mit anderen Startern brachen wir dann zu den Ausstellern nach Hinterklemm auf, wo uns viele neue Bikes und Parts erwarteten. Diese wurden um ein paar Goodies für unser bevorstehendes Rennen erleichtert, bevor wir unsere Heimreise antraten.

Feuerkogel Mountain Attack 2013

Rider: Steve

Eckdaten: 14,3 km 1170hm Steigungen bis 21%

 

Alleine diese Daten lassen manche abschrecken, um diesen Berg zu meiden wie die Pest. Darum fahren auch nur Wahnsinnige bei diesem Rennen mit. Die Tatsache alleine das es sich hier um eine reine Schlacht gegen einen selbst ist würde schon reichen, dann kommt da noch eine Portion Sonne und Hitze dazu. Am Start war die Stimmung sehr gut. Mein Team Kollege, vom am Vortag stattgefunden Business Lauf in Wels, war mit dabei. Bis zur Schotterstraße auf den Feuerkogel wurde in der Gruppe hinter einem Auto gefahren. Das Rennen wurde erst dort freigegeben. Gleich von Beginn weg Höhenmeter und das würde sich auch bis zum Schluss nicht ändern. Um nicht überzupacen, bzw. wegen dem Lauf am Vortag, begann ich doch etwas langsamer, um besser ins Rennen zu kommen. Die Taktik ging auf und ich konnte ein konstantes „Tempo“ halten. Die Hitze war die ersten Kilometer unerträglich, besonders weil die Beine vom Lauf noch beinhart waren. Mit der Dosierung meines Mineralgetränks habe ich maßlos übertrieben, so dass ich auch vom Trinken her ein bisschen gehandicapt war. Nach einigen Kurven ein Lichtblick. Ein Mann mit stillem Mineralwasser. Meinen Ruf, mir bitte die Flasche zu öffnen, wurde nicht gehört, somit musste ich mit den Zähnen arbeiten, weil freihändig bergauf???. Ein Schluck aus der Flasche, ein bisschen aufs Haupt. Plötzlich verdeckte eine Wolke die Sonne. Dadurch wurde es gleich angenehmer und ich konnte ein bisschen zulegen. Nach Kurven über Kurven ersehnt man das Ende daher, doch anstatt einer Erleichterung wurden die Steigungen nur fieser, bis zu 21%. Die konnte ich noch gerade so durchtreten, doch bei der nächsten Steigung musste ich, auf Grund des Durchrutschens meines Hinterrades, doch absteigen. Ich erahnte bis dahin nicht welche Schmerzen bereits mein Gesäß erreicht haben – jetzt wusste ich es und hatte gleichzeitig wieder Angst vorm aufsteigen! ;) Nach dem flacher werden der Strecke stieg ich unter höllischen Ar…schmerzen wieder auf und bemitleidete noch einen Leidensgenossen, der nicht mehr aufsteigen konnte ;) Der Cowboyschritt verriet ihn ja doch. Bereits oben angekommen folgten noch drei Kurven und eine fiese Steigung bis ins Ziel. Bei der Steigung dasselbe Spiel, wie bei der Letzten. Die Kräfte waren zu neige gegangen. Wieder bei einem Flachstück angekommen kämpfte ich noch über die letzte Steigung, durch die letzte Kurve ins Ziel. Zielsprint obligatorisch. An der letzten Kurve stand ein Fotograph für den man noch alles mobilisierte, damit es aussah als wär es ein lockeres Rennen gewesen. Nach ziemlichen Problemen mich niederzusetzen, genoss ich doch noch zwei Weißbier und einen Fitnessteller bei herrlicher Aussicht und der Siegerehrung. Die Abfahrt wurde dann doch wieder genossen, da das Weißbier (GSD) die Schmerzen stillte.

 

Klassenrang 31/46

Gesamt 62/103


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